Ein ganzes Wochenende zum Weltdiabetestag

Motiviert, die eigenen Angebote und Möglichkeiten zu verbessern

| Vereinsleben

Zukunftsweisende Beschlüsse, engagierte Weiterbildung und coronakompatible digitale Teilnahme an Veranstaltungen zum Weltdiabetestag: Die Diabetiker Niedersachsen haben ihr neues Bildungszentrum an einem Wochenende Mitte November standesgemäß eingeweiht. Eine Einladung des NDR war da nur die Kirsche auf der Sahnehaube.

Die Diabetiker Niedersachsen hatten sich anlässlich des Weltdiabetestages viel vorgenommen. Das ganze Wochenende rund um den 14. November stand ganz im Zeichen der Modernisierung der Selbsthilfe und Fortbildung der Selbsthilfegruppenleiterinnen und Leiter. Den Startschuss bildete am Freitag aber eine Sitzung des Landesvorstandes, in der u.a. evaluiert wurde, ob generell und in welchen Auflagen Druckerzeugnisse in der Öffentlichkeitsarbeit noch zeitgemäß sind.

Nach einer sachlichen und breitgefächerten Diskussion war man sich einig: Die gute alte Broschüre ist noch nicht tot, aber Auflagen müssen künftig klüger gewählt werden, moderne Formate im Web, insbesondere in den sozialen Medien, werden aber noch mehr an Bedeutung zunehmen. Stolz wurde auch entschieden, alle Inhalte weiterhin selbstständig im Haus zu entwickeln und die Gestaltung durch Externe immer auf Grundlage der eigenen Ansprüche zu begleiten.

DIA-AID live geht weiter

Eine positive Bilanz wurde auch zum Projekt DIA-AID und dem in diesem Rahmen entstandenen interaktiven Videokonferenzformat DIA-AID live gezogen. Das Projekt soll in 2022 in jedem Fall weiterentwickelt und ausgebaut werden. Hieran schloss auch die Weiterbildung am Samstag an, denn dort gab es eine lebhafte Beteiligung an einer Runde zu Wünschen und Ideen für Themen der DIA-AID live-Konferenzen in 2022.

Vernetzung modern: Hybride Treffen

Selbsthilfegruppen-Leiterinnen und Leiter aus ganz Niedersachsen fanden sich im Bildungszentrum ein, um sich für 2022 zu rüsten. In einem Barcamp wurde evaluiert, welche Themenwünsche es gibt. In großer Runde informierten sich die Beteiligten zu Themen wie Kommunikation, Auftritten in der digitalen Welt, der Vernetzung von Aktivitätspotentialen und den Möglichkeiten einer hybriden Gestaltung von Gruppentreffen – angesichts der zu diesem Zeitpunkt gerade einsetzenden vierten Corona-Welle ein großes Thema.

Live im NDR

Unser Landesvorsitzender Arnfred Stoppok musste die Runde am frühen Abend allerdings verlassen, da der NDR ihn nach Hannover eingeladen hatte. Im Studio von „Hallo Niedersachsen“ wurde er im Rahmen eines Beitrages zum Weltdiabetestag zur Diabetesprävention befragt. Bei Zuschauerzahlen im Millionenbereich sicher eine gute Art der Verbreitung unserer Inhalte. Der Beitrag kann hier gesehen werden.

Überhaupt gab es anlässlich des Weltdiabetestages in diesem Jahr viele Presseanfragen, die wir zielsicher bedienen konnten. Ein großer Beitrag in der Apotheken Umschau zeugt davon, ebenso die Verwendung von uns gelieferter Informationen zur Situation in Niedersachsen beim NDR und diversen Lokalzeitungen.

Weltdiabetestag hybrid

Der Sonntag stand dann ganz im Zeichen des Weltdiabetestages , welchen die Diabetiker Niedersachsen mit einer hybriden Teilnahme an diversen Videokonferenzangeboten begingen und sich auch mit Fragen beteiligten. Dabei fiel auf, dass in der Diabetes-Welt im Web noch nicht alles ganz rund läuft. Eine Motivation, auch in Zukunft die eigenen Angebote und Möglichkeiten im Web weiter zu verbessern. Nicht zuletzt mit spannenden und interaktiven DIA-AID live-Angeboten und hybriden Informationsveranstaltungen.