Die Diagnose Diabetes ist für viele Betroffende zunächst ein Schock. Wie geht es jetzt weiter? Welche Konsequenzen hat die Krankheit für meine Familie und meinen Beruf? Inwieweit muss ich meinen Lebensstil verändern? Welche Medikamente muss ich künftig nehmen und werde ich nun Insulin spritzen müssen? Diese und andere Fragen beantwortet Ihnen am Besten ein geschulter Arzt. Lesen Sie sich den folgenden Artikel in Ruhe durch und Sie werden sehen, dass die Diagnose Diabetes heutzutage keine Katastrophe mehr ist.
Zunächst sollte Ihnen vom diagnosestellenden Arzt erläutert werden, welchen Diabetes-Typ Sie haben. Die Therapie eines Diabetes vom Typ 1 unterscheidet sich in wesentlichen Punkten von der eines Diabetes vom Typ 2 im frühen Stadium.
Egal, welche Art von Diabetes bei Ihnen festgestellt wurde, machen Sie sich klar, dass man aufgrund des medizinischen Fortschritts heute sehr gut mit der Krankheit leben kann. Stecken Sie nicht den Kopf in den Sand und versuchen Sie nicht, die Krankheit zu verdrängen. Ein noch nicht voll ausgeprägter Diabetes vom Typ 2 bleibt länger komplikationslos, wenn Sie regelmäßig die Ihnen verschriebenen Medikamente nehmen, Sport treiben und auf Ihre Ernährung achten. Eine Erkrankung vom Typ 1 ist bei guter Einstellung des Blutzuckers mittels der Injektion von Insulin heute kein Hemmnis mehr für ein erfülltes Leben.
Nehmen Sie an einer Schulung teil. Die meisten Allgemeinmediziner und Internisten dürften Ihnen sowieso dazu raten. Diabetesschulungen werden auch in Ihrer Nähe angeboten. Informieren Sie sich dazu im Internet oder bei Ihrer Krankenkasse.
Suchen Sie sich eine diabetologische Schwerpunktpraxis. Leider sind diese noch nicht flächendeckend wohnortnah in Niedersachsen vorhanden, aber gerade bei einer Typ 1-Erkrankung oder einer schweren Typ 2-Erkrankung lohnt auch eine längere Anfahrt. Ein geschulter Diabetologe kennt die Krankheit besser als Ihr Hausarzt und hat sicher ein paar wertvolle Informationen zu Ihrer individuellen Situation.
Nehmen Sie Kontakt zu einer unserer regionalen Selbsthilfegruppen oder dem Landesverband auf. Unter der Rubrik "Selbsthilfegruppen“ finden Sie Bezirks- und Selbsthilfegruppen in Niedersachsen mit einer Kontaktadresse. Für die Geschäftsstelle und den Vorstand gilt dies entsprechend. In den Strukturen unseres Vereins haben Sie die Möglichkeit andere Betroffene kennenzulernen, die Ihnen die Alltagsbewältigung erleichtern werden. Gerade kurz nach der Diagnose ist es wichtig, die neue Situation anzunehmen und zu lernen mit der Krankheit zu leben. Sie werden sehen, ein genussvolles und aktives Leben mit dem Diabetes ist möglich. Übernehmen Sie die Kontrolle und lassen Sie sich von der Krankheit nicht entmutigen.
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