Dieses Mal hieß es: Ladys only: Am diesem Wochenende wurde nicht nur erklärt, wie Hormone wirken und welche Ernährung den Körper im Umbrauch der Wechseljahre unterstützt. Es wurde erlebbar, wie kleine Veränderungen große Wirkung entfalten können. Unter Kümmels fachkundiger, aber stets empathischer, Anleitung wurde in diesem Sinne auch Soulfood zubereitet, das Genuss, Kreativität und gesunde Ernährung vereinte, während Impulse zu Entspannung, Schlafqualität und Stressregulation zeigten, wie leicht sich Alltagshürden in kleine Wohlfühlmomente verwandeln lassen. Auch der Diabetes der Teilnehmerinnen fand dabei besondere Berücksichtigung. Der intensive Austausch beim gemeinsamen Abendessen im Hotel am ersten Abend stärkte die Erkenntnis, mit den eigenen Erfahrungen nicht allein zu sein.

Besonders wertvoll empfanden die Teilnehmerinnen die Praxisübungen, die jede von ihnen mit nach Hause nehmen konnte: Atemtechniken, Mini-Meditationen und Akupressur zeigten, wie man sich selbst aktiv unterstützt – ohne komplizierte Routinen. In der Aromapraxis lernten die Teilnehmerinnen, wie Eigenmassage und Akupressur die Selbstfürsorge unterstützen. Impulse zu Bewegung, leicht umsetzbare Routinen und praxisnahe Übungen rundeten das Erlebnis ab und machten diese Weiterbildung zu einer Schatztruhe voller Ideen, die sofort anwendbar sind.
Wir sagen Danke

Erstmals konnten wir in dieser Weiterbildung ein von der Parität gefördertes großes Whiteboard, samt Notebook für die Steuerung, einsetzen, welches es unseren Referenten spielend leicht ermöglicht, ihre Präsentationen einzuspielen. Auch sind nun hybride Veranstaltungen ohne umfassenden technischen Support für Laien aus der Selbsthilfe bei uns möglich. Für die technische Ausstattung und Barrierearmut unseres Bildungszentrums ist dies ein großer Fortschritt. In diesem Sinne möchten wir uns bei der Parität für die Förderung bedanken.
Claudia Kümmel machte an diesem Wochenende eindrucksvoll deutlich: Wechseljahre können bewusst, selbstbestimmt und mit mehr Leichtigkeit gestaltet werden, auch wenn ein Diabetes mit seinen Auswirkungen auf den Hormonhaushalt sie zusätzlich erschwert. Ein Schweizer Taschenmesser an alltagstauglichen Übungen und eine ordentliche Portion Soulfood können da bereits einen Unterschied machen.
Anmerkung:Aufgrund der Intimität des behandelten Themas haben wir dieses Mal auf eine umfrangreiche Foto-Reportage verzichet. Die abgebildeten Teilnehmerinnen haben sich freiwillig für die verwendeten Fotos zur Verfügung gestellt.



