Bereits vor 20 Jahren wurde der Diabetes bei Klee bei einer Zufallskontrolle in der Apotheke entdeckt. Der Besuch bei seinem Hausarzt am darauffolgenden Tag brachte dann die Gewissheit. Diagnose: Diabetes Typ 2. Kein Wunder resümiert Klee: Ein typischer Bürojob, zu wenig Bewegung, viel Stress und eine unausgewogene Ernährung, das Ganze über viele Jahre.
Diabetes schmerzt nicht
„Der Diabetes ist nicht mit Schmerzen verbunden schlägt aber auf die Organe, wenn man ihn nicht behandelt.“ Ein häufiges Problem laut Klee: „Oft lügt man sich in die eigene Tasche.“ Nicht selten spielten Menschen mit Diabetes ihre Krankheit herunter. So sei es auch bei ihm selbst gewesen. „Irgendwann lässt es sich einfach nicht mehr leugnen“, sagt der Ruhe ausstrahlende Mann. Während der Corona-Pandemie hatte er Resistenzen gegen Medikamente entwickelt. Eine Verletzung am Fuß heilte glücklicherweise, der Fuß konnte gerettet werden. Struktur fand er in der Selbsthilfe. Er schloss sich dem Gesprächskreis für Menschen mit Typ-2-Diabetes an, stellte seine Ernährung um und konnte seine Medikamente inzwischen reduzieren.
Besuch vom Landesvorstand
Besuch aus dem Landesvorstand bekam Klee beim gut besuchten Selbsthilfegruppentreffen des Monats Juni. Der Landesverband reiste mit dem Landesvorsitzenden Arnfred Stoppok und seiner Stellvertreterin Anke Buschmann an. Beide stellten die Vereinsarbeit der Diabetiker Niedersachsen vor und beantworteten die Fragen der anwesenden Gruppenmitglieder.
„Selbsthilfe lebt, das wird heute wieder einmal sehr deutlich“, so der Landesvorsitzende. Stoppok und Buschmann konnten viele Fragen, Anregungen und Ideen mit nach Hause nehmen. Der Gesprächskreis für Menschen mit Diabetes Typ 2 trifft sich immer am ersten Donnerstag in den geraden Monaten in der Zeit von 15:30 bis 17:00 Uhr im Mehrgenerationenhaus in Brinkum.
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