Fortschritte bei der künstlichen Bauchspeicheldrüse

Neue Möglichkeiten bei Typ-1-Therapie in Sicht

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Laut einer Meldung der Onlineausgabe der Ärzte-Zeitung ist es im Bereich der Erforschung einer künstlichen Bauchspeicheldrüse zu erstaunlichen Fortschritten gekommen. Einer internationalen Forschergruppe von Diabetes-Spezialisten gelang es, einen Bioreaktor in Form einer kleinen Dose im Tierversuch erfolgreich zu transplantieren.

Die Dose ermöglichte erfolgreich eine glukoseregulierte Insulinsekretion im Körper von Rhesusaffen. Da bei einer Pankreastransplantation bisher noch die Notwendigkeit besteht, ein passendes Spenderorgan zu finden und danach die Patienten mit großen Mengen Immunsuppressiva zu behandeln, wird diese in der Regel nur dann durchgeführt, wenn eine kritische Instabilität vorliegt. Schaden und Nutzen stehen sonst in keinem vernünftigen Verhältnis.

Die neuen Ergebnisse aus Dresden machen Hoffnung, dass es künftig möglich sein wird, einen Diabetes vom Typ 1 auf der Zellebene zu behandeln. Die Dose ist immunisoliert und erzeugt somit nicht die gefürchteten Abstoßungsreaktionen des Körpers. Die Medizin ist auf dem Gebiet der künstlichen Bauspeicheldrüse einen guten Schritt weiter gekommen. Weitere Informationen zum Thema finden Sie im Artikel der Ärzte-Zeitung.

Ärzte-Zeitung: Bioreaktor mit Inselzellen macht Fortschritte

 

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