Weiterbildung für Selbsthilfegruppenleiter und Interessierte im Bildungszentrum der Diabetiker Niedersachsen in Wolfenbüttel

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Perspektiven der Selbsthilfe im Wandel

Unsere zukünftige Gesellschaft braucht Selbsthilfe – aber wie und in welcher Form?

 

„Die Zukunft ist nicht die Verlängerung der Vergangenheit“

Zunächst die Hiobsbotschaft: Ein „weiter so wie bisher“ wird nicht funktionieren. Es ist Fünf vor Zwölf!  Die organisierte Selbsthilfe im Bereich Diabetes wird sterben, wenn nicht sehr zeitnah ein radikaler Wandel erfolgt. Dennoch ist da Hoffnung: Die Selbsthilfe im Bereich anderer chronischer und/oder einschneidender Erkrankungen verjüngt sich und erlebt in den letzten Jahren wieder Zuwächse.

Machen wir uns zunächst ein Bild: Der Rückgang an Geburten, die Steigerung der Lebenserwartung, die Verbesserung der medizinischen Betreuung und der Informationslage nach der Erstdiagnose und auch die interkulturelle Erweiterung unserer Gesellschaft fordern ein Umdenken. Diese gesellschaftlichen Veränderungen spüren wir schon jetzt: So lässt sich beispielsweise die teilweise rückläufige Nachfrage nach Selbsthilfegruppen mit schlicht weniger Bevölkerung und neuen Wegen der Informationsgewinnung, nämlich die immer stärkere Nutzung des Internets und der sozialen Netzwerke, erklären.

Nach einer Analyse der eingetretenen Veränderungen wollen wir gemeinsam die folgende Frage beantworten:

Was braucht die Selbsthilfe, um für die Zukunft gut aufgestellt zu sein?